fbook g   ftwi g

FEEL THE BASS VI 15.10.2017

Mit Freude mussten wir feststellen, dass auch die werten Kollegen Mannheim als Standort für coole Branchenevents entdeckt haben. Doch uns störte weder die zeitliche noch räumliche Nähe des „Guitar Summit“, der von Gitarre & Bass recht erfolgreich veranstaltet wurde. Denn beim BASS PROFESSOR tobte – einmal mehr in netter Zusammenarbeit mit der Popakademie Baden-Württemberg – die sechste Folge von FEEL THE BASS. Seit 2009 haben wir diesen Event-Bassday mit sehr viel Spaß am Bass gern durchgeführt. Die Zugpferde hießen diesmal Ida Nielsen, die bis zum Schluss die Bassistin des einzigartigen Prince gewesen ist, und Stu Hamm, der sich einmal mehr als wahrer Klangzauberer erwies.

Zahlreiche namhafte Aussteller waren unserem Ruf gefolgt und entsprechend war das Gebäude mit zahlreichen Besuchern gefüllt. Außer den Top-Acts gab es als Attraktionen diesmal hochwertiges zu gewinnen! Beim heiteren Bass-Melodien- Raten konnte der Gewinner ein erlesenes Harvest Fine Leather Gig-Bag mit nach Hause nehmen, und am Stand von K.Bass und Rheingold wurde unter den Anwesenden ein nobler 5-Saiter K.Bass im Wert von über EUR 4.000,- verlost! Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals den Gewinnern und bedanken uns bei den Sponsoren, also bei K.Bass und Harvest Fine Leather! Doch genug der Vorrede, wir stürzen uns mal ins Getümmel...



Den Reigen eröffnete der extra aus Braunschweig angereiste Schepper, der für sein unkonventionelles und kurzweiliges Bassspiel bekannt ist – ein stets gern gesehener Gast bei FEEL THE BASS, von dem es im Netz ein paar Clips gibt, die von seinem virtuosen Spiel zeugen. Keep on rocking, Schepper! Eine optische Täuschung? Viermal Schneewittchen?

Bass Professor 5/2017, FEEL THE BASS VI 15.10.2017

Jens Ritter ließ es sich nicht nehmen, vier seiner oberexquisiten Bässe in Mannheim auszustellen. Man beachte das Modell ganz rechts: ohne Potis, dafür mit dem Vibrato-Hebel – ein Bass für Virtuosen! Was wäre FEEL THE BASS ohne Gerald Marleaux?! Seit 1990 stellt der Mann aus Clausthal-Zellerfeld mit einem Team handverlesener Mitarbeiter höchst ansprechende Bässe her. Das größte Plus seiner Bässe ist

Bass Professor 5/2017, FEEL THE BASS VI 15.10.2017

die gelungene Kombination aus Klang und ansprechender Ergonomie. Bei der Vergabe es „Deutschen Musikinstrumentenpreises“, den die Bundesrepublik Deutschland jährlich vergibt, konnte sich Marleaux Bass Guitars den 1. Preis sichern – natürlich konnte der „Winner Bass“ in Mannheim bestaunt werden.



Auf der Solo-Bühne ging es los mit einer echten Augenweide: ein wahrer Schmaus für Augen und Ohren war der Auftritt des Sommergeflüster, das aus dem melodiös spielenden Ralf Bopp und seiner bezaubernden Partnerin Kati Sommer besteht. Kati Sommer ist normalerweise in großen Musical- Produktionen zu sehen, deshalb waren wir sehr froh über den Auftritt dieses außergewöhnlichen Duos.



Eine relativ schlanke Bass-Auswahl präsentierte der deutsche Basshersteller Nr. 1 in Mannheim. Hätten die Jungs aus Braunschweig die komplette Modellpalette am Start gehabt, hätten Sandberg die komplette Halle benötigt. Man beachte auch den Sandberg Konfigurator auf der Homepage von Sandberg.



Feiner Wohlklang gepaart mit handwerklich präziser Arbeit, die Bässe von Franz Bass sind für Anfänger, Semi- und Voll-Profis gleichermaßen geeignet. Top-Endorser Ralf Gauck unterstrich dies auf eindrucksvolle Weise.



Mit sehr viel Freude haben wir das Team von Höfner begrüßt – denn Höfner ist, wie die meisten wissen, eine absolute Legende und die vielleicht wichtigste deutsche Bassmarke. Was wäre die Branche ohne Paul McCartney?! Und dabei hat gerade die Basspalette von Höfner noch unendlich mehr zu bieten, wie der hübsche Green Label Höfner Bass auf dem letzten Titel des BASS PROFESSOR beweist.



Die Bassbranche befindet sich in steter Bewegung und es vergeht kaum ein Jahr, wo nicht ein neuer Hersteller brandneue Bässe vorstellt. Doch mangels Käufern sind einige schon längst wieder vom Markt verschwunden – das ist bei Oli Lang anders, denn seine Bässe treffen den Nerv seiner Klientel. Glitzer und Goldhardware sind bei ihm fehl am Platz, vielmehr steht eindeutig der Klang im Mittelpunkt seiner sehr soliden Bässe.



Wer sich und seiner Schulter was Gutes tun möchte, schaue sich im Sortiment der Krefelder Künstlerin und Modedesignerin Sue Schuh um, denn die äußerst kreative Dame stellt in Handarbeit einzigartige Gurte her, die den Wert des Instrumentes auf wohlwollende Weise unterstreichen. Zumal jeder Gurt ein Unikat darstellt!



Im schönen Weilburg mit seinem prächtigen Weilburger Schloss stellt Jozsi Lak exquisite Gitarren und eine feine Auswahl erlesener Bässe her. Sein wichtigstes Solid-Body- Bass-Modell ist der Selma – ein individueller Edelbass, der sich für den Einsatz im Rock, Jazz und Pop gleichermaßen eignet. Sogar als Solobass!



Es gibt wahrscheinlich am Bassmarkt keinen vergleichbaren Hersteller, der Definition und Wohlklang derart klar kombiniert wie die Bässe von Bogart. Markenzeichen ist natürlich der einzigartige Graphithals, aber auch im Body schlummern noch einige Betriebsgeheimnisse, die für diesen wohltemperierten und ohrenschmeichelnden Bassklang sorgen.



Statt selbstverliebter Soli legen die drei Musiker von The Spam wert auf gepflegtes Zusammenspiel und durchdachte Arrangements. Wenn Patric Siewert mit seinem Trio The Spam auf der Bühne steht, ist das Balsam für die Seele. Das Trio besteht aus Oliver Schroer (Piano) und Wilm Flinks (Drums). Patric Siewert spielt einen der sagenumwobenen BassLine Worp-Bässe.



Löwenherz-Bässe sind für mache Bassleute eine Herausforderung, denn sie haben etwas mehr zu bieten als vergleichbare Hersteller. Im Bild links sehen wir einen Dagger 4.3, ein Viersaiter mit drei Tonabnehmern in dem Finish „Black Vinyl“. Rechts ein weißer Dagger 4.6 als Hommage an Larry Graham. Wem ein Bass mit einem oder zwei Pickups zu langweilig ist, sollte vielleicht mal seinen Horizont erweitern.



Als wir auf der Musikmesse Laura Fink live gesehen haben, waren wir von ihrer Performance sehr begeistert und haben sie sofort zu FEEL THE BASS eingeladen. Und in Mannheim konnte sie zeigen, was in ihr steckt! Laura Fink baut live eigene Grooves, bildet Loops, spielt funky Bass und singt dazu noch locker! Von diesem jungen Wirbelwind, der unter dem Pseudonym Finkbass auftritt, wird man noch viel hören!



Aus dem hohen Norden war Mad Jazz Morales angereist, dem es offensichtlich nicht nur akustisch geschmeckt hat. Vielen Dank für Deinen netten Besuch, Mad Jazz!



Wenn sie zusammen auf der Bühne stecken, brennt die Luft! Die Rede ist hier von dem berühmt-berüchtigten Duo Rehm & Gustke. Langjährigen Lesern wird der Name Philipp Rehm geläufig sein, denn vor mehr als zehn Jahren belegte er den ersten Platz bei dem damals von uns durchgeführten Wettbewerb „Deutschland sucht den Super-Basser“. Der Virtuose Philipp Rehm brillierte im Verbund mit dem sagenhaften Drummer Ralf Gustke auf einem Dingwall – da blieb kein Auge trocken.



Wie ein Phönix aus der Asche – Anfang 2015 kämpfte Thomas Eich mit massiven Problemen um seinen alten Markennamen, die einen Neustart erzwangen. Und dieser ist ihm Dank seiner treuen Fans bestens gelungen. Bestens gelaunt präsentierte Thomas Eich seine neue Range unter seinem eigenen Namen bei FEEL THE BASS und der lautet bekanntlich Eich Amplification.



Es ist schon erstaunlich: Die Revolution, die Markbass vor über zehn Jahren in Bewegung gesetzt hat, hält unvermindert an! Nach wie vor gilt: Wer auf der Suche ist nach kompaktem, also handlichem und zudem roadtauglichem Bass-Equipment, wird in der Modellpalette von Markbass schnell fündig. Top-Endorser wie Stu Hamm, Jeff Berlin oder Marcus Miller sprechen eine deutliche Sprache.



Zugeben, das Workshop-Angebot sah 2017 etwas mager aus, dafür leistete Jörg Feser einen Job für mehrere und sein Workshop wurde mehr als gut besucht. Dabei drehte sich beim Markbass und Schack-Endorser alles um das Thema Live-Bass. Es gibt wohl kaum ein wichtigeres Thema, als live auf der Bühne gut rüberzukommen!!


Was wäre die Szene ohne Bert Gerecht? Bert Gerecht kennen die meisten natürlich unter seinem Nickname „Mr. Bassman“ und als dieser las er aus seinen demnächst erscheinenden Memoiren vor. Nebenbei gab er locker-flockig Blues-Klassiker aus eigener Feder zum besten! Wir freuen uns schon sehr auf das fertige Buch, denn das wird sehr unterhaltsam. Die Auszüge haben uns schon sehr gut gemundet!



Ralf Gauck aus Worms ist seit viele Jahren ein Meister der leisen Töne, neuerdings spielt er sogar Transkriptionen von Metallica und kann damit kräftig punkten! Es macht immer wieder sehr viel Freude, wenn Ralf Gauck auf dem Fretless sein überaus facettenreiches Spiel zum besten gibt – so wie hier auf seinem frisch erlegten und superb klingenden Franz Bass.



Über den Weltklassebassisten Stu Hamm müssen wir wohl keine großartigen Worte verlieren. Wir haben ihn für diesen Event extra aus den USA einfl iegen lassen und er erfüllte alle hochgesteckten Erwartungen von der ersten Minute an. Als Sideman der Saitenhexer Joe Satriani und Steve Vai hat er sich einen Namen gemacht, doch wenn er mit seiner atemberaubenden Tap-Technik zeigen kann, was er drauf hat, gefällt er uns immer noch am besten.



Es gibt ja in deutschen Landen schon den ein oder anderen Hersteller von hochwertigem Bass-Equipment. Doch Rheingold aus Duisburg ist es gelungen, sich locker darüber zu positionieren. Der Stand war stets dicht umringt, sodass wir eine Pause nutzten, um den Stand einmal ohne Besucher fotografieren zu können.



K.Bass aus Burscheid genießt den Ruf, ein deutscher Sadowsky zu sein. Und diesem Ruf wird er voll und ganz gerecht! Mastermind von K.Bass ist Knut Reiter, dessen Interpretationen berühmter Fender-Klassiker aus extrem hochwertigen Materialien bestehen und zudem atemberaubend gut klingen.



Hier sehen wir Knut Reiter beim Finale der großangelegten Verlosaktion, zu der man sich vorher über das Internet anmelden musste! Und er macht es spannend! Trommelwirbel! Tusch! Das Foto zeigt ihn, wie er in wenigen Sekunden verkünden wird, wer den Traum-K.Bass im Wert von über EUR 4.000,- aus dem Saal tragen darf!! Tätä!! So sieht eine glückliche Gewinnerin aus, die ihr Glück kaum fassen kann!



Herzlichen Glückwunsch!



Es gibt noch nicht so viele Momente, wo man einen erlesenen Selma-Bass aus der Werkstatt von Jozsi Lak live erleben konnte. Umso intensiver erlebten wir die Live-Performance von Christian Decker, der die Möglichkeiten eines Selmas auf beeindruckende Weise umsetzte.



Zum ersten Mal im Verlauf der FEEL THE BASS-Veranstaltungen griff Organisator Roland Kaschube aktiv in das Geschehen ein. Ausgerufen hatte er zum „Heiteren Basslinien- Raten“ und spielte zur Gaudi des Auditoriums bekannte und weniger bekannte Basslinien an. Für jede richtige Antwort konnte man einen Punkt gewinnen. Wer die meisten Punkte gesammelt hatte, durfte ein erlesenes Leder-Gigbag von Harvest Fine Leather mit nach Hause nehmen.

Basslinien von Nirvana über Cool & The Gang bis hin zu Devo – da gab es lustige Überraschungen!



Dieser junge Mann konnte sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und gewann mit deutlichem Abstand! Herzlichen Glückwunsch! Wir bedanken uns zudem bei dem Sponsor Hermann Gerlach von Harvest Fine Leather. Wer einen erlesenen Bass besitzt, sollte diesen in einem erlesenen Bag aufbewahren!



Und dann war es endlich soweit! Mit Spannung wurde der final act und Headliner von FEEL THE BASS erwartet. Endlich stand sie auf der Bühne und ließ kräftig den Daumen kreisen. Ida Nielsen aus Dänemark wurde allen Erwartungen gerecht und füllte jede Sekunde, die sie in Mannheim auf der Bühne der Popakademie stand, mit purer Lebensfreude! Nicht ohne Wehmut lauschten wir ihren Funk-Licks, die Ida ihrem Sandberg Signature-Bass entlockte, denn sie ist bekanntlich die letzte Bassistin, die mit dem Jahrhundert-Genie Prince auf einer Bühne gestanden hat.



Ob mit oder ohne Schottenrock: Holger Stonjek – seines Zeichens Chef von Sandberg – konnte der funkig auftrumpfenden Ida Nielsen munter das Wasser reichen und es wäre schön, wenn man von ihm und seinen Bass-Künsten in Zukunft mehr zu hören bekommt!

Der Dank des BASS PROFESSOR geht einmal mehr an Prof. Udo Dahmen, den Leiter der Popakademie Baden-Württemberg, für seine Hilfe! Ohne ihn gäbe es kein FEEL THE BASS!

Bass Talk

Bass Museum

bp1_12_bm_sadow_01

Sadowsky Vintage Bass in Coral Salmon Pink. Bass Museum 1/2012

Sadowsky Vintage

Brasilien


Nicole Badila: "Herzlich willkommen zu meinem Bass-Workshop: Brasilien. Hier findest Du alle MP3-Soundfiles zu den Übungen."

Teil 1: Samba
Teil 2: Bossa Nova
Teil 3: Samba-Funk & Partido Alto
Teil 4: Choro
Teil 5: Baião & Xote

Redaktion



NEUER REDAKTEUR – da gibt es gute News! Denn ab sofort wird das Team vom BASS PROFESSOR durch einen neuen und kompetenten Redakteur verstärkt! Der neue Mann heißt Dennis Özmen, kommt aus Düsseldorf und spielt bei der Band Sir Collapse. Dennis bereichert das Team vor allem im Testbereich mit frischen Ideen. Wir begrüßen ihn sehr herzlich! Und ein paar Seiten später stellt er sich höchstpersönlich vor. Viel Spaß mit dieser Ausgabe! Bässte Grüße, Euer Team vom BASS PROFESSOR

Service:



BASS PROFESSOR proudly presents: DIGITALER NACHBESTELLSERVICE!

Du möchtest die Ausgabe 1/2014 in der DEIN Bass getestet wurde? Du interessierst dich für den Test des GLOCKENKLANG "BLUE SKY"? Du willst unbedingt den Test des MARLEAUX "CONTRA" nachlesen? ...

Wir können Dir helfen! Den kompletten Test – und viele andere mehr – kannst Du jetzt als "PDF" bei www.Testberichte.de ab EUR 0,99 herunterladen.

Um in den Bereich des BASS PROFESSOR zu gelangen, brauchst Du auf der Startseite von www.Testberichte.de nur BASS PROFESSOR einzugeben – und schon bist Du drin! Wir wünschen Dir viel sBass beim Stöbern!