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Mein Lieblingsbass & Ich (2)

Bass Professor 3/2019, Ausgabe 99, "Mein Lieblingsbass & Ich"; Joerg Feser

Mein Name: Jörg Feser. Ich spiele Bass seit: 1991. Mein Lieblingsbass ist ein: Schack Unique V „Die Rote Zora“. Andere Lieblingsbässe: Schack Unique V „Herr Grünschnabel“

Warum ich Bass spiele: In meinem Elternhaus lief immer sehr viel Musik aus verschiedenen Genres. Mein Vater z. B. hörte viel Soul und Motown, also Musik, bei der der Bass eine tragende Rolle hat und im Mix immer recht präsent ist. So wurde ich früh auf diese tiefen Tönen aufmerksam die mich irgendwie ansprachen und fesselten. Das Album „Sheffield Steel“ von Joe Cocker, das zu dieser der Zeit oft bei uns zu Hause lief und dessen Grooves und Basslines ich klasse fand. Das Joe Cocker war gepaart mit dem Zufall, dass ein Bekannter von mir einen Bassisten für seine frisch gegründete Band suchte. Nachdem ich schon länger vor hatte, Bass zu spielen, waren das die Auslöser, um die erste Schritte zu machen. Viel Später habe ich dann erfahren, dass Robbie Shakespeare auf dem Album gespielt hat, der – so wie ich – Markbass Endorser ist.

Die Bassanlage besteht aus: Verschiedenen Markbass Verstärkern und -Boxen. Die Kombination, die ich am häufigsten spiele, besteht aus dem Markbass Verstärker TTE 500 und der Markbass New York 122 Box.

Meine Bands: True Collins (Genesis / Phil Collins Tribute Band)
, The Groove Collective (Party & Event-Band), viele andere Projekte und Bands, mit denen ich zeitweise oder lediglich als Sub spiele
.

Ich spiele diesen Bass, weil: Nico Schack von Schack Guitars „Die Rote Zora“ speziell nach meinen ganz konkreten Wünschen für mich gebaut hat, und damit meine hohen Erwartungen hinsichtlich Sound und Bespielbarkeit noch weit übertroffen hat. Der Bass klingt sehr ausgewogen, ist sehr variabel und hat einen markanten, charakterstarken Grundsound, den ich einfach liebe.

Mein bestes Erlebnis mit dem Lieblingsbass: Das Feeling wiederholt sich jedes Mal, wenn ich die „Rote Zora“ anschließe, das Volume-Poti ausdrehe und die ersten Töne spiele, mir dabei ein Lächeln ins Gesicht huscht und ich denke: „Ja, das ist mein Sound!“

Mein schmerzhaftestes Erlebnis:
 Als ich die „Rote Zora“ nicht ausreichend sicher im Ständer abgestellt hatte, mit dem Fuß am eingesteckten Klinken-Kabel hängen blieb und sie so aus dem Ständer gekippt ist. Zum Glück hat sie dabei nur eine kleine Macke an der Kopfplatte abbekommen, aber mir hat es ziemlich weh getan.

Und sonst: Ich finde es bemerkenswert, wie oft Zuschauer mich bei Konzerten darauf ansprechen, dass sie jetzt mich mit der „Roten Zora“ endlich live sehen. Selbst Tontechniker sagen zu mir: „Ah, du hast die „Rote Zora“ mit, dann brauch’ ich nichts zu machen“. Es ist sicher nicht alltäglich, dass so viele Leute sich den Namen eines Basses merken, worüber ich mich freue.

Bass Professor 3/2019, Ausgabe 99, "Mein Lieblingsbass & Ich"; Joerg Feser

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Bass Professor 3/2019, Ausgabe 99.

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